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Aktuell
Jaimun Kim
Erinnerung an die Natur
1. - 30.5.2026
Meine Raku-Arbeiten deuten zwar auf eine erzählerische Linie hin, doch jedes Werk existiert in einer eigenständigen Form. Auf Tonplatten zeichne ich Formen und Erinnerungen, die aus Naturbeobachtungen hervorgehen, in einer leichten, skizzenhaften Weise. Dabei treten pflanzliche und organische Formen, Landschaftsstrukturen und menschliche Figuren hervor. Es handelt sich jedoch nicht um eine realistische Darstellung der Natur, sondern um die Wiedergabe von Eindrücken und Erinnerungen, die aus der Naturerfahrung entstehen. Diese Bilder erscheinen frei als Linien oder Flächen auf den Tonplatten, wobei durch Variationen der Glasurkonzentration und die Steuerung der Pinselbewegung feine Farbunterschiede entstehen.
Meine künstlerische Perspektive beschränkt sich nicht auf eine bloße Faszination für die grundlegenden Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer. Ich gehe sorgfältig mit diesen Elementen im Schaffensprozess um und integriere meine Erfahrungen mit natürlichen Phänomenen in meine Werke. Durch meine Skulpturen und Malereien möchte ich den Betrachtern ermöglichen, die von mir erlebten Momente und Empfindungen der Natur mitzuerfahren.
http://jaimun-kim.com/index.php/de/
Vernissage Freitag, 1.5.2026, 19 Uhr
freitags 14 - 18 Uhr
samstags 11 - 14 Uhr
Kunstgespräch Samstag, 30.5.2026, 12 Uhr
Vorschau
Julia Weißflog
Sich sehen
5. - 27.6.2026
Jeder Mensch sammelt.
Ob bewusst oder unbewusst eingesteckt oder aus bloßer Notwendigkeit gekauft, jeder Gegenstand hat das Potential Erinnerungsstück zu werden.
Es ist die Bedeutung, die wir einem Ding zuschreiben, sobald wir eine Erinnerung damit verknüpfen, die das Erinnerungsstück formt. Es sind hoch persönliche Gegenstände, die teilweise allein durch den Erinnerungswert ihre Kostbarkeit erhalten. Diese Kostbarkeiten können offenkundig Erinnerungen beherbergen oder scheinbar unwichtig sein, denn erst die von uns erzählte Geschichte, zeigt auch dem/der Außenstehenden wie viel Bedeutung in jenem Gegenstand liegt. Die Verborgenheit im offen Sichtbaren hat etwas Geheimes und Intimes und doch auch etwas Kommunikatives, denn häufig verwahren wir Erinnerungsstücke nicht nur in Schubladen, Fotoalben oder Schränken, sondern sichtbar in Setzkästen, auf Fensterbänken und Vitrinen. Dadurch wird die Möglichkeit eines Austauschs von Geschichten geschaffen.
In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mit meinen eigenen Erinnerungsstücken sowie Erinnerungen und nutze das Blatt als Setzkasten. Ich kehre einen inneren und intimen Prozess nach außen und forsche auf dem Papier. Unter Verwendung von Linol- und Holzschnitten sowie Materialdrucken schaffe ich Räume der Reminiszenz, die durch ihre facettenhaften, monochromen Überlagerungen das Erinnern selbst imitieren.
Vernissage Freitag, 5.6.2026, 19 Uhr
freitags 14 - 18 Uhr
samstags 11 - 14 Uhr
Kunstgespräch Samstag, 27.6.2026, 12 Uhr
Zukunft
Jahresprogramm 2026
Auf den Seiten Ausstellungen und Veranstaltungen lassen sich Details zu unserem Jahresprogramm 2026 nachlesen.
Das Programm steht auch in zwei Versionen zum Download bereit.

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